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Flüssigboden

Flüssigböden sind in der Bauindustrie seit Jahren eine umweltfreundliche Lösung für Tiefbaumaßnahmen wie im Straßen-, Kanal- und Tunnelbau, Baugrubenverfüllung, Bauwerkshinterfüllung, Hohlraumverfüllung, Gas- und Rohrleitungsbau. etc.  Bezüglich Durchlässigkeit, Druckfestigkeit, Lösbarkeit, Tragfähigkeit, Verarbeitungskonsistenz und Dichtigkeit kann er den unterschiedlichsten Baustellenanforderungen angepasst werden.

Gemäß den entsprechenden Qualitätsrichtlinien ist Flüssigboden zeitweise fließfähig, selbstverdichtend und rückverfestigend. Das Material kann hohlraumfrei und ohne zusätzliche Verdichtungsarbeiten eingebaut werden ("stabilisierter Boden" nach DIN EN 1610).

 

95 % der selbstverdichtenden Verfüllmaterialien des Flüssigbodens bestehen zum größten Teil aus dem anstehenden Boden wie Kies, Sand, Schluff, Lehm, Ton oder einem Gemisch aus diesen Bodenarten oder alternativ aus Recyclingbaustoffen, wie Teergranulat oder Beton-/Ziegelaufbrüchen. Die übrigen 5 % bestehen aus Zugabe-Komponenten wie Plastifikatoren und Stabilisatoren sowie Wasser und entsprichen in dieser Zusammensetzung als Beitrag zum modernen Umweltschutz dem Kreislaufwirtschaftsgesetz. 

(Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Weitere Quellen: BBodSchG und BBodenSchV)???

 

Weitere Vorteile:

gasdurchlässig

verdrängt anstehendes Wasser in der Baugrube

gewährleistet den belastungsarmen Einbau der Versorgungsleitung

bleibt lösbar

bietet Schutz vor Wurzeleinwuchs

verringert die Baukosten durch weniger Straßenaufbruch und Wiederherstellung

geringerer Bodenaushub und reduzierte Transport- und Deponierungskosten

keine Verdichtungsarbeiten in der Leitungs- und Verfüllzone

kann Schadstoffe immobilisieren und damit Deponiekosten stark reduzieren